Die Typenfrage

Die Typenfrage ist bei der Gestaltung von Internetseiten kaum zu überschätzen, und zugleich sind die Möglichkeiten, diese Frage völlig frei zu beantworten, sehr begrenzt. Anders ausgedrückt: Ein Webdesigner kann nur aus einem kleinen Schriftenfundus wählen, wenn er nicht alle Textelemente als Bitmap-Grafik hinterlegen möchte. Theoretisch bietet die CSS3-Deklaration @font-face die Lösung dieses Problems, aber nach dem ernüchternden Ergebnis meines @font-face-Tests habe ich meine Erwartungen deutlich gesenkt.

Diese Website sollte zum Beispiel in der Schriftart Helvetica dargestellt werden. Da aber nicht einmal dieser Schriftenklassiker auf allen Client-Systemen verfügbar ist, lautet meine diesbezügliche Anweisung:

body { font-family: Helvetica, Arial, Verdana, sans-serif; }

Merke: Je schlechter diese Seite aussieht, desto weiter rechts ist Ihr Browser fündig geworden.

Was genau den Unterschied zwischen Original (Helvetica) und Fälschung (Arial) ausmacht illustriert freundlicherweise Mr. Raynor:

Arial vs Helvetica

Andererseits kann man auch mit dem begrenzten Schrifteninventar einiges tun: Mein Site-Logo habe ich im PNG-Format habe ich vor einiger Zeit durch Text mit folgenden Eigenschaften ersetzt:

#logo { text-shadow: black 1px 1px 3px; }